Brand Wohnhaus - B4
28. Juni 2026
13:40
Brand
Einsatz Nr.40
Plech - Falterstraße
Eingesetzte Kräfte Plech: HLF 20, LF 8/6
Weitere Organisationen: FF Ottenhof-Bernheck, FF Pegnitz, FF Betzenstein, FF Weidensees, FF Viehhofen, FF Neuhaus a. d. Pegnitz, FF Spies, FF Eichenstruth, FF Stierberg, THW Pegnitz, BRK Pegnitz, ASB Jura, Malteser Waischenfeld, FF Hollfeld, FF Speichersdorf, FF Creußen, FF Kirchenbirkig, FF Mistelgau, FF Waischenfeld, FF Weidenberg, FF Stadt Bayreuth
Sonntagnachmittag wurden wir gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften nach Plech in die Falterstraße zu einem Gebäudebrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus war eine massive, teils tiefschwarze Rauchwolke im Ortsbereich zu erkennen. Auf dem sehr kurzen Anfahrtsweg rüstete sich in beiden Fahrzeugen unter Hochdruck jeweils ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus. In der sogenannten Chaosphase – der Anfangsphase eines Großeinsatzes, die extrem dynamisch, unübersichtlich und unter hohem Zeitdruck abläuft – wurde aufgrund des bereits in Vollbrand stehenden Gebäudes sofort eine Riegelstellung eingerichtet, um das unmittelbar angrenzende Nachbargebäude zu schützen. Parallel dazu wurde die erste Wasserversorgung aufgebaut. Erfolgreich konnten wir das Übergreifen der Flammen verhindern, das Gebäude kühlen und uns im weiteren Verlauf dem eigentlichen Brand zuwenden.Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurden mehrere lange Schlauchleitungen aufgebaut und verfügbare Löschwasserbehälter eingebunden. Zusätzlich wurden auf der Rückseite des Gebäudes zwei Faltbehälter mit jeweils 5.000 Litern Fassungsvermögen aufgebaut, die im Pendelverkehr mit Wasser versorgt wurden.Um die Einsatzstelle sowie das Großaufgebot aller anrückenden Einsatzkräfte zu koordinieren, wurde eine Einsatzleitung eingerichtet, in der unser 2. Kommandant gemeinsam mit mehreren Kreisbrandinspektoren, Kreisbrandmeistern sowie Kreisbrandrat Hermann Schreck tätig war. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, bestehend aus ASB und BRK, sowie ein Notarzt.Bei Temperaturen von über 35 Grad konnten wir die Einsatzstelle nach mehr als sechs Stunden intensiven Einsatzes verlassen. Anschließend wurden alle Gerätschaften ausgetauscht und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Währenddessen wurde der Brand unter bestehender Löschwasserversorgung weiterhin mit einer Drehleiter nachgelöscht.Ab 21 Uhr bis zum nächsten Morgen um 8 Uhr übernahmen wir die Brandwache. Nach insgesamt 19 Stunden konnte die Einsatzstelle schließlich vollständig verlassen und der Polizei übergeben werden.Durch die gute und schnelle Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen konnte auch dieser Einsatz unter schwierigen Bedingungen erfolgreich abgearbeitet werden.


















